In diesen Tagen starten die Katholischen Kliniken Essen-Nord-West mit ihrem neuen Vortragsprogramm ins 1. Halbjahr 2010. Den Auftakt machen am Donnerstag, 7. Januar 2010, 18.00 Uhr, Dr. Peter Feldmann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Philippusstift, und sein Kollege Oberarzt Dr. Heiko Rüttgers. Die erfahrenen Orthopäden stellen im Haus F des Borbecker Krankenhauses die chirurgische Behandlung des Knies in den Fokus ihrer Betrachtungen. Unter dem Titel „Vor der Knieprothese“ beleuchtet Dr. Heiko Rüttgers minimalinvasive Operationstechniken am Kniegelenk während sich Chefarzt Dr. Peter Feldmann mit der Fragestellung „Moderne Kniegelenkprothesen – welche Prothese für welches Knie?“ auseinandersetzt. Im anschließenden Gespräch beantworten die beiden Fachärzte die Fragen ihrer Zuhörer.
Gelenkverschleiß kann auf Dauer zur Qual werden, führt zu erheblichen Bewegungseinschränkungen und beeinträchtigt die Lebensqualität spürbar. Minimalinvasive Eingriffe können da Abhilfe schaffen und die Beschwerden deutlich lindern. Ist jedoch die Zerstörung des Gelenks so weit fortgeschritten, dass ein Gelenk erhaltender Eingriff nicht mehr sinnvoll ist, kann die Implantation einer Gelenkprothese zu deutlichen Verbesserungen führen. Schmerzen lassen nach oder verschwinden nahezu vollständig und die Beweglichkeit nimmt merklich zu.
Doch in der Regel werden Gedanken an eine Operation von vielen Ängsten und Zweifeln begleitet: Was für ein Operationsverfahren kommt zur Anwendung? Wird die Operation gelingen und kehrt die Beweglichkeit tatsächlich zurück? Wie lange dauert der Krankenhausaufenthalt und wie sehen die anschließenden Reha-Maßnahmen aus? Fragen von erheblicher Tragweite, die von Dr. Peter Feldmann und Dr. Heiko Rüttgers ausführlich diskutiert und beantwortet werden.
Alle Interessenten und alle betroffenen Schmerzpatienten sind herzlich zu den Vorträgen eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Programmheft zur aktuellen Vortragsreihe der Kath. Kliniken Essen-Nord-West kann unter Tel. 0201-6400-1020/1021 angefordert werden.
04.01.10 |




