„Durchblutungsstörungen in den Beinen – Amputationen müssen nicht sein“ lautet das Thema des Vortragabends der Katholischen Kliniken Essen-Nord-West am Dienstag, 17. April 2007, 18.00 Uhr, im Kommunikations- und Gesundheitszentrum des Marienhospitals Altenessen. Im Rahmen der aktuellen Vortragsreihe referieren Prof. Georg Omlor, Chefarzt der Klinik für Allgemeine-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, und Prof. Ulrich J. Winter, niedergelassener Facharzt für Innere Medizin in Essen, über die Entstehung, Diagnostik und Behandlung dieses weit verbreiteten Beschwerdebildes. Im anschließenden Gespräch beantworten die erfahrenen Fachärzte die Fragen des interessierten Publikums.
„Ich habe immer kalte Füße und die Schmerzen werden immer schlimmer. Meine linke Wade fühlt sich an, als hätte sich dort ein faustgroßer Tennisball festgesetzt.“ So oder ähnlich äußern sich Patienten immer wieder, wenn sie ihre Beschwerden infolge von Durchblutungsstörungen in den Beinen beschreiben. Daher sollte man erste Anzeichen einer Durchblutungsstörung nicht einfach ignorieren. Schließlich werden allein in Deutschland jährlich 60.000 Amputationen vorgenommen, von denen viele durch eine frühzeitige Behandlung hätten vermieden werden können. Das Behandlungsspektrum ist breit gefächert. Je nach Beschwerdebild kann den Patienten mit Medikamenten, durch Kathetereingriffe oder durch eine Operation wirksam geholfen werden.
Alle Interessentinnen und Interessenten sowie alle betroffenen Patienten sind herzlich zum Vortrag eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zur aktuellen Vortragsreihe der Katholischen Kliniken Essen-Nord-West können unter Tel. 0201-6400-1021 angefordert werden.
04.04.07 |




