Die Katholischen Kliniken Essen Nord-West sind zusammen mit regionalen Schwerpunktpraxen aus Essen und den angrenzenden Nachbarstädten von der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie als Onkologisches Zentrum zertifiziert worden. Das Onkologische Zentrum Essen-Nord (OCEN), so die genaue Bezeichnung, ist das erste seiner Art im Ruhrgebiet. In ganz Deutschland wurden bisher nur 8 Zentren zertifiziert.
Mit der Zentrumsbildung konnten alle für die Diagnose und Therapie von Geschwulst- und Bluterkrankungen spezialisierten Fachdisziplinen stationär und ambulant in den Stadtteilen Altenessen, Borbeck und Stoppenberg aber auch darüber hinaus gebündelt werden. Zeitaufwendige Befundübermittlungen und Doppeluntersuchungen werden reduziert, da alle Informationen zusammen laufen. Der Leiter des Zentrums Priv.-Doz. Dr. Roland Kath, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Philippusstift und der Klinik für Hämatologie und Internistische Onkologie am Marienhospital Altenessen, sowie seine Stellvertreterin Dr. Britta Schramm-Groß, niedergelassene Onkologin in Essen-Stoppenberg, sehen im Onkologischen Zentrum Essen-Nord einen wichtigen Beitrag zur ortsnahen chirurgischen und konservativen Versorgung von Tumorpatienten und eine verbesserte Verzahnung mit niedergelassenen Spezialisten. Dies ist besonders für chronisch kranke Tumorpatienten wichtig. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass der betreuende Arzt und das Krankenhaus zielgerichtet und ohne Reibungsverluste die erforderlichen Therapien aufeinander abstimmen und durchführen. Das Onkologische Zentrum Essen-Nord bietet dafür beste Voraussetzungen.
11.06.07 |




