Nach dem Ausscheiden von PD Dr. Achim Lies übernehmen die beiden Unfallchirurgen Dr. Peter Kaivers (49) und Dr. Christoph Eicker (51) die Leitung der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Philippustift. Das engagierte Tandem ist den Borbecker Bürgern seit längerem vertraut. Manfred Sunderhaus: „Wir haben mit dieser Nachfolgeregelung eine ideale Lösung gefunden, denn Dr. Kaivers und Dr. Eicker sind sehr innovativ ausgerichtet und decken gemeinsam ein äußerst breites Behandlungsspektrum ab.“
Neben orthopädischen Operationen und der akuten Unfallversorgung sehen beide Chirurgen wichtige Schwerpunkte in der Schulter-, Hand- und Fußchirurgie sowie in der Frakturversorgung bei älteren Patienten. Dr. Christoph Eicker: „Gerade bei älteren Patienten sind die chirurgischen Anforderungen aufgrund des deutlich längeren Heilungsprozesses und wegen der oft sehr komplizierten Knochenbrüche sehr hoch. Hier können wir mit den neuen OP-Sälen und ihrer hervorragenden Ausstattung auf optimale Rahmenbedingungen zurückgreifen.“
Weitere Schwerpunkte der Klinik liegen in der mikrochirurgischen Versorgung schwerer Handverletzungen und in der Behandlung der so genannten Ballenkrankheit, auch Hallux valgus genannt.
Dr. Peter Kaivers: „In unserer Handchirurgie sind wir in der Lage, feinste Nerven- und Gefäßnähte unter dem Mikroskop auszuführen und z.B. Finger wieder anzunähen. Aber auch wenn der Schuh drückt, lassen sich ernsthafte Fußprobleme mit sehr unangenehmen und dauerhaften Schmerzzuständen durch geeignete fußchirurgische Maßnahmen zuverlässig lösen.“
Die beiden verheirateten Familienväter freuen sich auf ihre anspruchsvolle Aufgabe und sehen in der konsequenten Weiterentwicklung des neuen chirurgischen Standortes am Philippusstift großes Potenzial. Dabei sei auch die enge Anbindung an die Universität Duisburg-Essen von erheblicher Bedeutung. Schließlich sei man als Akademisches Lehrkrankenhaus sehr viel schneller in der Lage, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Nutzen des Patienten auf direktem Wege in den Krankenhausalltag zu integrieren.
Wenn auch viel zu selten, so gibt es für beide Mediziner noch ein Leben neben dem Beruf. Mit drei (Kaivers) und zwei Kindern (Eicker) nimmt die Familie natürlich einen wichtigen Platz ein. Daneben entspannt sich Peter Kaivers beim Taek Kwon Do und beim Fotografieren. Christoph Eicker liebt die Natur und findet seinen Ausgleich bei längeren Ausflügen mit dem Rad.
02.10.07 |




