Am Mittwoch, 14. November 2007, 18.00 Uhr, veranstaltet die Frauenklinik der Katholischen Kliniken Essen-Nord-West ihren 1. Altenessener Patientenworkshop im Kommunikations- und Gesundheitszentrum des Marienhospitals Altenessen (6. OG). Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Carsten Oberhoff beleuchtet eine der häufigsten Begleiterscheinungen von Tumorerkrankungen, das so genannte Fatigue-Syndrom.
Hierbei handelt es sich um chronische Erschöpfungszustände, die während einer Tumorbehandlung auftreten können und sich in Form von außerordentlich großer Müdigkeit und Abgeschlagenheit auswirken. Etwa jeder zweite Krebspatient leidet unter dem Fatigue-Syndrom, dass verschiedene Ursachen haben kann, auch mehrere gleichzeitig. Eine besonders häufige Ursache ist die Blutarmut. Aber auch eine Chemo- oder Strahlentherapie, Fieber, Schmerzen, Infektionen, Angst, Depressionen und Probleme im sozialen Umfeld können eine Fatigue-Symptomatik auslösen. Die betroffenen Patienten fühlen sich psychisch sehr belastet und in ihrer Lebensqualität erheblich eingeschränkt. Daher ist es Dr. Carsten Oberhoff ein wichtiges Anliegen, den betroffenen Patienten das therapeutische Spektrum in der Behandlung des Fatigue-Syndroms ausführlich vorzustellen und ihnen Wege im Umgang mit ihrer Erschöpfung aufzuzeigen.
Nachdem der erfahrene Facharzt umfassend in die Thematik eingeführt hat, präsentieren Arnd Borgas, Ltd. Physiotherapeut im Marienhospital Altenessen, und Marion Vogelsang, Physiotherapeutin mit Fachweiterbildung im Bereich der gynäkologischen Onkologie, aktive Bewegungsübungen und möchten alle Teilnehmer animieren, aktiv teilzunehmen. Die Übungen umfassen u.a. auch ein leichtes Ausdauertraining, das heute als wichtiger Bestandteil einer modernen Krebstherapie gilt.
Alle betroffenen Patienten sowie ihre Partner sind herzlich zum Workshop eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen werden unter Tel. 0201-6400-3930 entgegengenommen.
06.11.07 |




