Zum Vortrag „Starke Gelenkschmerzen – Möglichkeiten und Grenzen der Gelenkspiegelung“ laden die Kath. Kliniken Essen-Nord-West am Mittwoch, 14. November 2007, 18.00 Uhr, in die Cafeteria des St. Vincenz Krankenhauses in Essen-Stoppenberg, Von-Bergmann-Straße 2, ein. Dr. Christian Hansen, Oberarzt in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am St. Vincenz Krankenhaus, möchte in seinem Vortrag die Möglichkeiten einer Gelenkspiegelung einmal näher beleuchten und seinen Zuhörern erläutern, in welchen Fällen starke Gelenkschmerzen durch eine Arthroskopie, so der medizinische Fachbegriff, behoben oder gelindert werden können. Zudem ist es ihm wichtig, die Grenzen dieses Eingriffs auszuloten und alternative Behandlungsmöglichkeiten, z.B. den Einsatz von Gelenkprothesen, vorzustellen. Im anschließenden Gespräch beantwortet Dr. Christian Hansen die Fragen seiner Zuhörer.
Immer diese Schmerzen und das schon seit geraumer Zeit! Gelenkverschleiß kann auf Dauer zur Qual werden, führt zu erheblichen Bewegungseinschränkungen und beeinträchtigt die Lebensqualität spürbar. Die Gelenkspiegelung ist heute das Mittel der Wahl, um krankhafte Gelenkveränderungen zu diagnostizieren oder diese zu behandeln. Hier handelt es sich um einen Routineeingriff, bei dem über kleine Schnitte ein Arthroskop in das Gelenk eingeführt wird. Auf diese Weise kann der Schweregrad eines Gelenkverschleißes ermittelt und ggf. zerstörtes Knorpelgewebe abgetragen werden. In vielen Fällen bleibt der Patient danach beschwerdefrei. Ist die Zerstörung des Gelenks jedoch so weit fortgeschritten, dass ein gelenkerhaltender Eingriff nicht mehr sinnvoll ist, kann die Implantation einer Gelenkprothese zu deutlichen Verbesserungen führen. Meist ergeben sich in diesem Zusammenhang Fragen von erheblicher Tragweite, die von Dr. Christian Hansen ausführlich diskutiert und beantwortet werden.
Alle Interessenten und alle betroffenen Schmerzpatienten sind herzlich zum Vortrag eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zur aktuellen Vortragsreihe der Kath. Kliniken Essen-Nord-West können unter Tel. 0201-6400-1020/1021 angefordert werden.
06.11.07 |




