„Qualität im Krankenhaus ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer planvollen Zusammenarbeit aller an der Patientenbehandlung beteiligten Einrichtungen und Berufsgruppen“, so Priv.-Doz. Dr. Carsten Oberhoff, Chefarzt der Frauenklinik im Marienhospital Altenessen, anlässlich der Verleihung des Qualitätspreises der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen an das Uni-Brustzentrum-Essen (ubze). Carsten Oberhoff freut sich zurecht über den mit 3000 EUR dotierten 1. Preis, der in diesen Tagen auf dem 2. Krankenhausqualitätstag in Bochum feierlich an die Preisträger überreicht wurde. Schließlich haben die Katholischen Kliniken Essen-Nord-West - und damit die Frauenklink des Marienhospitals - als Kooperationspartner im Krankenhausverbund des ubze einen wichtigen Beitrag zur jetzt ausgezeichneten Qualität geleistet.
Gemeinsam mit seinen Kollegen aus dem Universitätsklinikum, dem Ärztlichen Leiter des Uni-Brustzentrums, Prof. Rainer Kimmig und Dr. Horst Rotthaus aus den Kliniken Essen-Süd, ist es Priv.-Doz. Dr. Carsten Oberhoff gelungen, ein strukturiertes Qualitätsmanagement aufzubauen, dass die Juroren nicht nur aufgrund seiner durchdachten Systematik und Transparenz überzeugte, sondern nachweislich zu optimierten Arbeitsabläufen und einer höheren Behandlungsqualität geführt hat.
In enger Zusammenarbeit haben die Partner des ubze ihr gesamtes Know How sinnvoll gebündelt, sämtliche Prozesse analysiert und so angeordnet, dass die Patientinnen optimal versorgt werden können.
Nicht unerwähnt bleiben darf, dass jede der beteiligten Kliniken wertvolle Impulse in den Verbund einbringt, die Kooperationsstrukturen damit bereichert und erhebliche Synergieeffekte auslöst. Es werden Verbindungen geknüpft, die nicht zuletzt wichtige Fortschritte in der wissenschaftlichen Arbeit der Partner bewirken. Das wiederum hat einen konkreten Nutzen für die Patientinnen, die von der schnellen Etablierung wertvoller Forschungsergebnisse profitieren.
Ganz praktisch zeigt sich diese Entwicklung in der stetig gestiegenen Zahl behandelter Frauen. Sie spiegelt das gewachsene Vertrauen der Patientinnen in die Qualität der Behandlung wieder und macht das Uni-Brustzentrum-Essen zur ersten Adresse der Region, wenn es um die qualifizierte Behandlung von Brusterkrankungen geht. Wichtige Aspekte, die auch die Jury überzeugten: „Durch die Vorbildfunktion der Preisträger erhalten andere Krankenhäuser wertvolle Anregungen für die Durchführung eigener Qualitätsmanagement-Projekte“, erklärte der Jury-Vorsitzende und KGNW-Vizepräsident Karl Ferdinand von Thurn und Taxis.
Getreu der Devise „von den Besten lernen“ möchte die KGNW neue Aktzente und Impulse in der Diskussion um die Qualität von Krankenhausleistungen setzen. Das Uni-Brustzentrum Essen mit seinen Kooperationspartnern den Frauenkliniken der Katholischen Kliniken Essen-Nord-West und den Kliniken Essen-Süd haben hier deutlich sichtbare Marksteine gesetzt – wichtige Orientierungspunkte im Wettbewerb um mehr Qualität im Krankenhaus.
03.03.08 |




