Am Mittwoch, 16. April 2008, 18.00 Uhr, laden das Philippusstift, die Selbsthilfevereinigung Wiese e.V. und das Essener Bündnis gegen Depression zur Veranstaltung „Depressionen – oder der Blick durch die schwarze Brille“ in die Psychiatrische Tagesklinik des Philippusstiftes an der Flurstraße 191 ein. Zunächst referiert Prof. Cornelius Wurthmann, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Philippusstift, zum Thema „Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten der Depression.“ In seinem Vortrag klärt der renommierte Psychiater seine Zuhörer über die Entstehung und Diagnostik dieser schwerwiegenden Erkrankung auf. Zudem möchte Prof. Cornelius Wurthmann seinen Zuhörern sinnvolle Wege im Umgang mit ihrer Krankheit aufzeigen und die Möglichkeiten moderner Behandlungsansätze erörtern. Im anschließenden Gespräch beleuchten Gabriele Becker von der Wiese e.V. und Michael Günnewig von der Selbsthilfegruppe Depression am Philippusstift die Möglichkeiten und Grenzen von Selbsthilfegruppen bei Depressionen.
Menschen mit Depressionen sind oft grundlos traurig. Sie empfinden ihr Leben als sinnlos und leer. Noch mehr: Aus der Sicht der Weltgesundheitsorganisation WHO ist Depression zu einer lebensbedrohlichen Krankheit geworden. Und trotzdem ist sie nach wie vor mit einem großen Tabu belegt. Andererseits: Heute gibt es ein umfangreiches Wissen über die Behandlung und psychosoziale Versorgung, über Prävention und Förderung des Wohlbefindens. Das Wissen darüber zu vermehren und Ängste abbauen zu helfen, ist Ziel der Veranstalter.
Alle betroffenen Patienten, ihre Angehörigen und alle anderen Interessenten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind unter Tel. 0201-20 76 76 erhältlich.
04.04.08 |




