„Wir haben die Nase voll!“ Die Forderungen der Mitarbeiter der Katholischen Kliniken Essen-Nord-West auf der gestrigen Großdemonstration in Berlin ließen keinen Zweifel daran, dass die Krankenhausfinanzierung wieder auf ein stabileres Fundament gestellt werden muss. Die Tarifsteigerungen für die Jahre 2008/2009 und die explodierenden Energie- und Sachkosten seien nur noch mit einer vollständigen Gegenfinanzierung zu bewältigen. Andernfalls drohe eine Verschärfung des Pflegenotstandes und weiterer Personalabbau mit unabsehbaren Folgen für die Patientenversorgung.
„Schluss mit weiteren Nullrunden! Das Ende der Fahnenstange ist erreicht. Der Deckel muss weg!“ Gemeinsam mit 130.000 Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet stritten die Mitarbeiter aus dem Philippusstift, Marienhospital und St. Vincenz Krankenhaus für eine größere Wertschätzung ihrer Arbeit, mehr persönliche Zuwendung am Krankenbett und für den Erhalt guter Versorgungsstandards. Das aktuelle Angebot der Politik sei Makulatur und ein Tropfen auf den heißen Stein! Pflegedienstdirektor Jürgen Howe-Lehmann und Geschäftsführer Manfred Sunderhaus einhellig: „Ob Arbeitgeber, Mitarbeiter oder Patienten, wir sitzen alle in einem Boot und lassen uns von der Politk kein weiteres Spardiktat auferlegen. Das Maß ist endgültig voll!“
26.09.08 |




