Seelische Probleme sind weit verbreitet und können sich zu psychischen Erkrankungen entwickeln. Manchmal stellen sie sich schleichend ein, manchmal brechen sie mit einem unerwarteten Ereignis über die Betroffenen herein. Ganz gleich, auf welchem Wege Menschen seelisch leiden – wichtig ist, dass ihnen geholfen wird und sie einen kompetenten Arzt, die richtige Betreuungseinrichtung und seriöse Beratungsangebote finden. Da ist man oft überfordert.
Deshalb laden das Sozialpsychiatrische Zentrum Essen Borbeck (SPZ), eine Einrichtung des Philippusstifts, und die Essener Selbsthilfe-Beratung WIESE e.V. am Mittwoch, 15. Oktober, 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr, ins Katernberger Bürgerzentrum Kon-Takt, Katernberger Markt 4, ein und bieten Informationen für Betroffene, für Angehörige, aber auch für alle, die an der Thematik interessiert sind. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.
Der Katernberger Hausarzt Dr. Gerrit Weisberg, die Therapeutin Regine Flore, Dr. Felicita Sager von der psychiatrischen Institutsambulanz am Philippusstift und der gesetzliche Betreuer Dirk Krüger stehen u.a. als Experten zur Verfügung.
Die Veranstalter wollen mit ihren Experten auch klären, was einen Therapeuten von einem Psychiater und einem Neurologen unterscheidet, wie der Hausarzt helfen kann, welche Befugnisse und Pflichten ein gesetzlicher Betreuer hat, welche Hilfen Angehörige in Anspruch nehmen können - und warum die Angst vor dem Seelendoktor unbegründet ist. Weitere Informationen erteilen Doris Lewe und Klaudia Becker aus dem SPZ, Tel. 6400-5341, sowie Gabriele Becker und Dr. Karl Deiritz von der Wiese e.V., Tel. 207676.
Infomamaterial (Flyer) zum download hier.




