Oberarzt Dr. med. Martin Lainka wurde von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie als einer der ersten Spezialisten zum Endovasculären Chirurgen ernannt. Der 38-jährige Mediziner ist seit Januar 2005 Oberarzt in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Marienhospital Altenessen. Als anerkannter Gefäßchirurg hat er sich in den vergangenen Jahren immer wieder um die Verbesserung der Versorgungsqualität der Essener Gefäßpatienten bemüht, so auch auf dem Gebiet der Endovaskulären Chirurgie. Hier handelt es sich um ein Teilgebiet der Gefäßmedizin, in dem Eingriffe ohne offene Operation mithilfe modernster Kathetertechniken vorgenommen werden.
Dr. Martin Lainka ist zweifacher Vater und mit einer Fachärztin für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Essen verheiratet. So ist die interdisziplinäre, fachübergreifende Medizin und Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen für ihn sehr familiär. Es verwundert daher nicht, dass er ein interdisziplinäres Netzwerk für Gefäßpatienten zur Therapieplanung aufgebaut hat. Neben der breiten Palette der gefäßchirurgischen operativen Technik wurden unter seiner Federführung vor allem die minimalinvasiven interventionellen Methoden der Gefäßmedizin etabliert. Dazu gehören die Aufdehnung von Gefäßen und das Einbringen von sogenannten Stents - feinste Metallgitterröhrchen, die die Gefäße von innen stützen und offen halten. Federführend wurde von Martin Lainka im Marienhospital Altenessen auch die Behandlung von Halsschlagaderstenosen mithilfe moderner Stenttechnologien sowie die Behandlung von Bauchaortenaneurysmen mit gecoverten Stents (ummantelter Stent) eingeführt.
Der Titel „Endovasculärer Chirurg“ wurde Lainka aufgrund seiner breiten Erfahrung in der minimalinvasiven interventionellen Behandlung von Gefäßen verliehen. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie verleiht diesen Titel nur an speziell ausgebildete Gefäßchirurgen, um auf dem Gebiet der minimalinvasiven Gefäßmedizin ein Zeichen für Qualitätsstandards zu setzen. Sie ist somit die erste Fachgesellschaft, die bei der Anwendung moderner Kathetertechniken zur Behandlung der Schaufensterkrankheit, bei Halsschlagaderverengungen und Bauchschlagadererkrankungen konkrete Qualitätsanforderungen an den behandelnden Arzt stellt. Ob Kathetertechnik oder Operation, in der Gefäßchirurgie des Marienhospitals können alle Patienten von der beurkundeten Expertise von Dr. Martin Lainka profitieren.
Martin Lainka hierzu: „Es ist nicht nur die Methode selbst, die der Qualitätsprüfung Stand halten muss. Man muss vor allem in der Lage sein, die Wahl der Behandlungsmethode zielgerichtet vorzunehmen. Sind Patienten aufgrund ihres Krankheitsbildes nicht für die Behandlung mithilfe moderner Kathetertechniken geeignet, so ist es wichtig, den Betroffenen eine operative Alternative anbieten zu können. Das geht nur, wenn man auch beide Therapieformen beherrscht.“




