Seelische Probleme sind weit verbreitet und können sich zu psychischen Erkrankungen entwickeln. Manchmal stellen sie sich schleichend ein, manchmal brechen sie mit einem unerwarteten Ereignis über die Betroffenen herein. Ganz gleich, auf welchem Wege Menschen seelisch leiden – wichtig ist, dass ihnen geholfen wird und sie einen kompetenten Arzt, die richtige Betreuungseinrichtung und seriöse Beratungsangebote finden. Da ist man oft überfordert.
Deshalb laden das Sozialpsychiatrische Zentrum Essen Borbeck (SPZ), eine Einrichtung des Philippusstifts, und die Essener Selbsthilfe-Beratung WIESE e.V. am Mittwoch, 2. September 2009, 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr, ins Mehr-Generationen-Haus St. Anna, Sälzerstraße 88 - 90, in Essen-Altendorf, ein und bieten Informationen für Betroffene und Angehörige, aber auch für alle, die an der Thematik interessiert sind. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.
Der Internist Dr. Stefan Steinmetz, die Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin Irene Böhm, Dr. Felicita Sager von der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) am Philippusstift, Ulrike Geffert, Geschäftsführerin der Essener Kontakte und der Essener Palette sowie der gesetzliche Betreuer Dirk Krüger vom Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) stehen als Experten zur Verfügung.
Die Veranstalter wollen mit ihren Fachleuten auch klären, was einen Therapeuten von einem Psychiater und einem Neurologen unterscheidet, wie der Hausarzt helfen kann, welche Befugnisse und Pflichten ein gesetzlicher Betreuer hat, welche Hilfen Angehörige in Anspruch nehmen können - und warum die Angst vor dem Seelendoktor unbegründet ist.
Ein zusätzlicher Veranstaltungstermin ist für den 23. September 2009, 18.00 bis 19.30 Uhr, im Kinder- und Familienzentrum St. Josef, in Essen Kray / Leithe vorgesehen.
Weitere Informationen erteilen Doris Lewe und Klaudia Becker aus dem SPZ, Tel. 6400-5341, sowie Gabriele Becker und Dr. Karl Deiritz von der Wiese e.V., Tel. 207676
25.08.09 |




