„Durchblutungsstörungen der Beine – aktuelle minimalinvasive, bildgesteuerte Behandlungsverfahren“ lautet das Thema des Vortragabends der Katholischen Kliniken Essen-Nord-West am Dienstag, 3. November 2009, 18.00 Uhr, im Kommunikations- und Gesundheitszentrum des Marienhospitals Altenessen. Im Rahmen der aktuellen Vortragsreihe referiert Dr. Tarek Azhari, Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Marienhospital und im St. Vincenz Krankenhaus, über die Diagnostik und Behandlung dieses weit verbreiteten Beschwerdebildes. Im anschließenden Gespräch beantwortet der erfahrene Radiologe die Fragen seiner Zuhörer.
Ohne moderne bildgebende Verfahren wären minimalinvasive Eingriffe nicht möglich. Selbst fortgeschrittene Gefäßverschlüsse können heute präzise dargestellt und bei geringer Belastung mit feinsten Kathetern geöffnet werden. Anschließend werden die rekanalisierten Gefäße mit Nitinolstahlnetzen (Stents) „wie ein Stollen im Bergbau“ von innen abgestützt. Durchblutungsstörungen im Oberschenkelgefäßbereich und in den Unterschenkeln können auf diese Weise dauerhaft behoben werden. Dr. Tarek Azhari: „Angesichts von tausenden Amputationen jährlich ist das ein kaum zu unterschätzender Fortschritt, der viele Patienten wieder hoffen lässt."
Alle Interessentinnen und Interessenten sowie alle betroffenen Patienten sind herzlich zum Vortrag eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zur aktuellen Vortragsreihe der Katholischen Kliniken Essen-Nord-West können unter Tel. 0201-6400-1020 /21 angefordert werden.
28.10.09 |




