„Neue Methoden der Erkennung und schonenden Behandlung von Prostatakrebs“, lautet am Dienstag, 24. November 2009, 19.00 Uhr, das Thema des Vortragabends im Katholischen Marienhospital Mülheim.
Prof. Robert Wammack, Chefarzt der Klinik für Urologie und Neurourologie bei den Kath. Kliniken Essen-Nord-West, und Dr. Horst Godo, niedergelassener Urologe in Mülheim, informieren über ein neues Behandlungsverfahren, das die Wirkung energiereicher Ultraschallwellen nutzt, um bösartige Prostatatumoren ohne Operation oder Strahlentherapie von außen zu beseitigen. Hierbei werden Ultraschallwellen, die 10.000-fach energiereicher als diagnostische Ultraschallwellen eines Sonographiegerätes sind, mithilfe komplexer akustischer Linsen millimetergenau innerhalb der Prostata appliziert. Trifft der Ultraschall auf das erkrankte Gewebe wird der energiereiche Strahl in Hitze umgewandelt und zerstört den Krebs während umliegendes, gesundes Gewebe geschont wird.
Chefarzt Prof. Robert Wammack: „Das Verfahren des hochintensiven fokussierten Ultraschalls (HIFU) kann eine wirkliche Alternative zur vollständigen Entfernung der Prostata sein und bietet sich insbesondere für Patienten an, bei denen eine Operation riskant wäre, oder für diejenigen, die eine Operation oder Bestrahlung ablehnen. Sehr gut eignet sich die HIFU-Therapie auch bei erneutem Auftreten von Prostatakrebs, nach radikaler Operation oder Strahlentherapie. Zudem ist die Therapie die Behandlungsmöglichkeit mit den geringsten Risiken und kann auch im Bedarfsfall wiederholt werden. Alle weiteren Therapieformen wie Radikaloperation, Bestrahlung oder Hormonbehandlung bleiben weiterhin möglich.
Im Anschluss an den Vortrag beantworten die renommierten Fachärzte gerne die Fragen ihrer Zuhörer.
Alle Interessenten sind herzlich zum Vortrag eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sind unter Telefon 0201-6400-1020 erhältlich.




