„Ergotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten zur Alltagsbewältigung nach einem Schlaganfall“ lautet das Thema des Vortragabends der Katholischen Kliniken Essen-Nord-West am Donnerstag, 19. November 2009, 18.00 Uhr, im Neurologischen Therapiezentrum (NETZ), Laarmannstraße 14, in Essen-Borbeck. Im Rahmen des aktuellen Vortragsprogramms referieren die Ergotherapeutinnen Aygül Cagli und Cornelia Engelhard über den wichtigen Beitrag, den die ergotherapeutische Behandlung nach einem Schlaganfall leisten kann, damit die betroffenen Patienten wieder möglichst selbständig ihren Alltag leben können. Im Anschluss beantworten die Referentinnen die Fragen ihrer Zuhörer.
Ein Schlaganfall kommt meist unerwartet. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel trifft er die betroffenen Patienten und verändert das Leben in vielen Fällen schlagartig. So geht ein Schlaganfall häufig mit erheblichen Koordinations- und Bewegungseinschränkungen einher. Hier muss so früh wie möglich gegengesteuert werden. Die Ergotherapie spielt in diesem Zusammenhang eine bedeutende Rolle. Sie unterstützt und begleitet Menschen, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind, durch spezifische Aktivitäten wie z. B. Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen sowie durch ein gezieltes Hirnleistungstraining. Die persönliche Beratung von Betroffenen und ihren Angehörigen ist ebenfalls ein wichtiger Baustein im Behandlungskonzept. Die ergotherapeutische Behandlung soll die Folgen des Schlaganfalls begrenzen und vielen Patienten auch weiterhin ein selbständiges Leben ermöglichen.
Alle Patienten und ihre Angehörigen sowie alle anderen Interessenten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Informationen zur aktuellen Vortragsreihe sind unter Tel. 0201/6400-1020 oder -1021 erhältlich.
11.11.09 |




