Immer kalte Füße und oft starke Schmerzen in den Beinen. Man kann kaum noch längere Entfernungen zu Fuß zurücklegen, ohne sich immer wieder ausruhen zu müssen. Dieses Phänomen ist weit verbreitet und in den meisten Fällen auf ernstzunehmende Durchblutungsstörungen infolge von Gefäßverschlüssen zurückzuführen.
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), so der wissenschaftliche Begriff dieser weitverbreiteten Erkrankung, lässt sich heute mithilfe moderner minimalinvasiver Verfahren sehr gut behandeln. Selbst fortgeschrittene Gefäßverschlüsse lassen sich präzise lokalisieren und bei geringer Belastung mit feinsten Kathetertechniken wiedereröffnen. Angesichts von bundesweit ca. 60.000 Amputationen jährlich ist das ein kaum zu unterschätzender Fortschritt, der viele Patienten wieder hoffen lässt.
In seinem Vortrag „Die periphere arterielle Durchblutungsstörung – weitere Fortschritte durch die Anwendung modernster Kathetertechniken, möchte Dr. Ala Eldin Farasin, Oberarzt in der Klinik für Kardiologie am St. Vincenz Krankenhaus, die modernen Verfahren einmal näher beleuchten und an praktischen Beispielen die Behandlung der pAVK, die im Volksmund auch Schaufensterkrankheit genannt wird, erörtern. Der Vortrag findet am Mittwoch, 17. März 2010, 18.00 Uhr, in der Cafeteria des St. Vincenz Krankenhauses, Von-Bergmann-Straße 2, Essen-Stoppenberg, statt.
Alle Interessentinnen und Interessenten sowie alle betroffenen Patienten sind herzlich zum Vortrag eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zur aktuellen Vortragsreihe können unter Tel. 0201-6400-1020 angefordert werden.
09.03.10 |




