„Die chirurgische Behandlung deformierter Füße und fehlgestellter Zehen“ lautet das Thema des Vortragabends der Katholischen Kliniken Essen-Nord-West am Mittwoch, 14. April 2010, 18.00 Uhr, in der Cafeteria des St. Vincenz Krankenhauses. Im Rahmen der aktuellen Vortragsreihe referiert Dr. Peter Kaivers, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand- und Fußchirurgie, über die chirurgische Behandlung eines weit verbreiteten Volksleidens und seiner Beschwerdebilder. Im anschließenden Gespräch beantwortet der erfahrene Fußchirurg die Fragen des Publikums.
Oft reagieren Menschen mit einem Schmunzeln, wenn vom sogenannten Hammerzeh oder Senk- und Spreizfüßen die Rede ist. Dabei ist den betroffenen Patienten kaum zum Lachen zumute. Denn deformierte Füße und fehlgestellte Zehen gehen oft mit schmerzhaften Entzündungen und erheblichen Bewegungseinschränkungen einher. Die Ursachen sind vielfältig. Oft ist es falsches Schuhwerk, meist die modernen und eleganten Schuhe, die im Laufe von Jahren die beschriebenen Beschwerden hervorrufen. Teilweise sind es aber auch andere Gründe, die ein Einsinken des Fußgewölbes bewirken können. Zum Beispiel spielen erbliche Faktoren eine bedeutende Rolle unter den vielfältigen Ursachen.
Bis zu einem gewissen Grad lassen sich die beschriebenen Probleme konservativ, z.B. mit Einlagen, beheben. Jedoch nicht selten ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich, um den Betroffenen wieder ihre Lebensqualität zurückzugeben. In seinem Vortrag möchte Dr. Peter Kaivers das breite Spektrum der verschiedenen chirurgischen Behandlungsmethoden erläutern und die unterschiedlichen Indikationen näher beleuchten.
Alle betroffenen Patienten und alle anderen Interessenten sind herzlich zum Vortrag eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zur aktuellen Vortragsreihe der Katholischen Kliniken Essen-Nord-West sind unter Tel. 0201-6400-1020 / 1021 erhältlich.
06.04.10 |




