Kunst und Kultur spielen in diesem Jahr bekanntlich eine große Rolle. Dem wollen die Katholischen Kliniken Essen-Nord-West und die Hauptschule am Stoppenberg nicht nachstehen. Kliniken und Hauptschule arbeiten bereits seit geraumer Zeit im Rahmen einer Lernpartnerschaft eng zusammen und möchten am kommenden Mittwoch, 26. Mai 2010, 10.00 – 16.00 Uhr, auch auf künstlerischem Gebiet ein Zeichen setzen. Die Schülerinnen und Schüler werden gemeinsam mit ihren Kunstlehrerinnen Britta Reith und Regina Maas das Transformatorhaus auf dem Gelände des St. Vincenz Krankenhaus neu gestalten.
In den vergangenen Wochen wurde im Kunstunterricht ein Konzept für die Neugestaltung erarbeitet. Noch halten sich die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule bedeckt. Sie wollen am Aktionstag mit Ihrer Kreativität überraschen und gerade im Kulturjahr 2010 ein künstlerisches Zeichen im öffentlichen Raum setzen. Britta Reith: „Wir haben uns riesig gefreut, als wir von den Katholischen Kliniken die Anfrage zur künstlerischen Neugestaltung des Transformatorhauses bekommen haben. Auf diese Weise können wir auch einmal der Stoppenberger Bevölkerung zeigen, mit wie viel Engagement gerade unsere Schüler ihre künstlerischen Ideen verfolgen.“
Möglich wird diese ungewöhnliche Kunstaktion durch den Verein der Freunde und Förderer der Katholischen Kliniken. Vorstandsmitglied Heinz Geppert: „Der Förderverein war direkt begeistert von dieser wirklich guten Idee, denn die Fassade des Transformatorhauses hatte in den letzten Jahren vor allem durch eher unschöne Graffitis erheblich gelitten. So haben wir uns spontan dazu entschlossen, die Sachkosten durch Mittel des Fördervereins vollständig zu decken.“ Dementsprechend wurde die Grundierung bereits vorgenommen, so dass die Schüler am Mittwoch durchstarten können.
Damit der Aane Besucher ihre Freude haben sollen, laden die Hauptschule am Stoppenberg, die Katholischen Kliniken und der Förderverein der Kliniken alle Kunstinteressierten aus dem Essener Norden herzlich ein, einmal den Schülern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Selbstverständlich íst auch für einen kleinen Imbiss und für Getränke gesorgt.




