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Logopädie/Sprachtherapie im NETZ
Häufig kommt es infolge von Schlaganfällen oder Hirnblutungen zu Beeinträchtigungen in der Kommunikation. Hierzu zählen die Fähigkeiten des Sprechens und des Verstehens, des Lesens und des Schreibens sowie motorische Fähigkeiten der Gesichtsmuskulatur und des Schluckaktes.
Die Sprachtherapie beschäftigt sich mit der Diagnostik und Therapie von zentral bedingten Sprach- und Sprechstörungen (Aphasien und Dysarthrophonien), Lese- und Schreibstörungen (Dyslexien, Alexien, Agraphien) sowie Schluckstörungen (Dysphagien) und Gesichtslähmungen (Facialisparesen).
Basierend auf einer ausführlichen Diagnostik werden gemeinsam mit dem Patienten konkrete Rehabilitationsziele erarbeitet.
Zur Anwendung kommen evidenzbasierten Therapiemethoden (durch wissenschaftliche Studien belegte wirksame Behandlungsmethoden).
Die Therapiefrequenz (Dauer und Häufigkeit) wird individuell an die Bedürfnisse des Patienten und die Schwere der Erkrankung angepasst. Dies bedeutet, dass die nach neueren Studien belegte Wirksamkeit hochfrequente Sprachtherapie in unserer Einrichtung umgesetzt wird (bis zu 3 Behandlungseinheiten täglich). Es finden Einzel- und Gruppenbehandlungen statt, zusätzlich werden computergestützten Verfahren eingesetzt.
Darüber hinaus finden bedarfsorientiert Angehörigengespräche statt. Empfehlungen zur weiterführenden Behandlung nach der Rehabilitationsmaßnahme werden zeitnah zur Optimierung des Behandlungsverlaufs besprochen.
Unterstützend zur logopädischen Behandlung bietet das NETZ regelmäßig die Musiktherapie SIPARI® (Frau Dr. Jungblut, Tel.: 0201/6091-513) insbesondere für schwer betroffene Aphasiker an.
Über das Aphasikerzentrum und Schlaganfallbüro NRW werden Hilfestellungen zum weiteren Krankheitsverlauf angeboten.
Ihre Ansprechpartnerin in der Abteilung für Logopädie: Frau Dipl.-Päd. S. Pulina Tel:0201/6091-507




