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Behandlung
Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen zur Behandlung in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand- und Fusschirurgie in den KKENW (Kathollischen Kliniken Essen Nord-West), d. h. im Philippusstift und im St. Vincenz Krankenhaus. Bitte wählen Sie aus:
- Akutversorgung von Verletzungen
- Geplante ambulante Operationen
- Stationäre Behandlung
- Diagnostik
- Operationsverfahren
- Operationen der Unfallchirurgie
- Operationen der Kinderunfallchirurgie
- Arthroskopische Operationen (Gelenkspiegelung)
- Operationen der Hand- und Fußchirurgiechirurgie
- Operationen zur Korrektur von Fehlstellungen
- Operationen der Orthopädie und Wiederherstellungschirurgie
- Computergestützte Navigationssysteme in der Orthopädie
- Nachbehandlung
- Physiotherapie
- Rehabilitation
- Ambulante Nachbehandlung
- Gutachten
- Sprechstunden im Philippusstift und St. Vincenz Krankenhaus
- Infomaterial
Die Akutversorgung von Verletzungen
Der Unfallverletzte bedarf der schnellen ärztlichen Behandlung. Denn häufig leiden Patienten selbst bei leichteren Wunden unter Schmerzen und seelischem Stress. Unsere Ambulanzen im Philippusstift in Essen Borbeck und im St. Vincenz Krankenhaus in Essen-Stoppenberg sind für Hilfesuchende rund um die Uhr besetzt. Bitte melden Sie sich jeweils an der Pforte und folgen Sie der Beschilderung. Erfahrene und freundliche Ärzte und Pfleger werden sich schnell und gerne um Sie kümmern.
Falls Sie einen Arbeitsunfall erlitten haben oder unter den Folgen eines Arbeitsunfalles bzw. an einer Berufskrankheit des Bewegungsapparates leiden, behandeln wir Sie schnell und kompetent. Unsere Klinik ist für die Behandlung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten zugelassen.
Bis zu 18.000 Behandlungen werden jährlich in den Räumen unserer Ambulanzen durchgeführt. Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen können diese noch effektiver, schneller und komfortabler erfolgen. Mit den Untersuchungsräumen und verschiedenen Behandlungseinheiten bis hin zum Schockraum und modernen Operationssälen steht uns alles zur Verfügung, was wir für Ihre schnelle Genesung brauchen. Die Röntgenabteilungen mit je einem Computertomographen befinden sich jeweils in direkter Nachbarschaft zur Ambulanz. Dies ermöglicht kurze Wege für die Diagnostik.
Nach der Untersuchung in der Ambulanz entscheidet sich, ob Sie durch den zuweisenden Arzt oder durch uns weiter ambulant behandelt, ambulant operiert oder stationär aufgenommen werden. Es besteht an beiden Standorten jeweils eine ständige Notfallbereitschaft, falls eine Operation notwendig sein sollte.
Geplante ambulante Operationen
In den letzten Jahren werden in unserer Abteilung zunehmend Operationen ambulant durchgeführt. Dies bedeutet die morgendliche Aufnahme im Krankenhaus und die anschließende Operation. Nach einer Aufwach- bzw. Erholungsphase von mehreren Stunden verlässt der Patient noch am gleichen Tag das Krankenhaus. In der Regel wird die Behandlung dann von dem Hausarzt oder dem überweisenden Arzt weitergeführt. Für einen ambulanten Eingriff geeignet sind dabei die Patienten, bei denen eine "kleinere Operation" ansteht und die ansonsten körperlich gesund und fit sind. Zu diesen "kleinen Operationen" zählen zum Beispiel Gelenkspiegelungen, handchirurgische Eingriffe, Tennisellenbogen-Operationen, Metallentfernungen, Narbenkorrekturen und andere. Ob die bei Ihnen anstehende Operation für eine ambulante Durchführung geeignet ist, klärt sich am schnellsten und besten durch ein Gespräch im Rahmen einer Vorstellung in unserer Ambulanz. Dazu vereinbaren Sie bitte einen Termin in der entsprechenden Spezialsprechstunde, kommen dann in die Ambulanz der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und lassen Sie sich von Ihrem Operateur beraten!
Stationäre Behandlung
Ist eine ambulante Behandlung oder ambulante Operation nicht möglich, erfolgt die stationäre Aufnahme. Für geplante stationäre „Wahleingriffe“ werden zwei Vorgehensweisen unterschieden:
- die ambulante Vorbereitung der Operation mit stationärer Aufnahme am Operationstag
- die stationäre Vorbereitung mit stationärer Aufnahme am Tag vor der Operation
Die Dauer des Aufenthaltes richtet sich nach Ihrem Wohlbefinden. Aufgrund der modernen Operations- und Narkosetechniken und der intensiven krankengymnastischen Behandlung nach der Operation dauert der Krankenhausaufenthalt aber selbst bei größeren Eingriffen, etwa beim Einbau oder Wechsel künstlicher Hüft- und Kniegelenke, nur selten länger als 2 bis 3 Wochen. Einen Überblick über die Operationsverfahren, die in unserer Abteilung angeboten werden, erhalten Sie hier >>>.
Die stationäre Behandlung beginnt mit der Aufnahmeuntersuchung in den Räumen unserer Ambulanz. Hier werden Sie auch über die Behandlung informiert. Anschließend beziehen Sie Ihr Zimmer und erhalten weitere Informationen. Auf der Station werden Sie nochmals von einem der Ärzte untersucht und beraten. Die täglichen ärztlichen Visiten finden in der Regel morgens statt. Zweimal in der Woche werden diese durch den zuständigen Oberarzt, einmal in der Woche durch einen Leitenden Arzt (Dr. Christoph Eicker, Dr. Peter Feldmann, Dr. Peter Kaivers) begleitet. Für notwendige Untersuchungen aus anderen Fachgebieten steht uns ein gut organisierter Konsiliardienst zur Verfügung. Zu den beteiligten Kollegen halten wir einen regen Kontakt, so dass die Behandlung eng aufeinander abgestimmt wird.
Abschlussuntersuchung und Nachbehandlung
Vor der Entlassung aus der stationären Behandlung erfolgt eine Abschlussuntersuchung, bei der Sie über weitere Maßnahmen und die Nachbehandlung informiert werden. Bei der Entlassung erhalten Sie einen Bericht für den weiterbehandelnden Arzt.
Kurzweiliger Aufenthalt
Um den stationären Aufenthalt für Sie kurzweilig zu gestalten, stehen Ihnen freundliche Aufenthaltsräume, kostenlose Radio- und Fernsehbenutzung im Zimmer und auf Wunsch Telefon am Bett zur Verfügung. Wir möchten Sie an dieser Stelle auch auf unsere Cafeteria hinweisen, in der Sie schmackhafte Gerichte, heiße und gekühlte Getränke sowie ein breites Sortiment an Zeitschriften erhalten.
Besuchszeiten
Die Besuchszeiten sind großzügig geregelt, so dass Ihre Angehörigen bis 20.00 Uhr die Möglichkeit haben, mit Ihnen Kontakt zu halten. Es sollte aber auf das Wohlbefinden und die Genesung Ihrer Mitpatienten Rücksicht genommen werden. Lediglich auf der Intensivstation sind besondere Regelungen nötig: Die Besuchszeit ist hier täglich von 11.00 - 20.00 Uhr.
Diagnostik
Um Art und Ausmaß Ihrer Erkrankung oder Ihrer Verletzung zu erfassen, stehen uns nach Erhebung Ihrer Krankengeschichte und nach der körperlichen Untersuchung modernste diagnostische Möglichkeiten zur Verfügung:
- Umfassende Laboranalytik
- Sonographie des Körperstammes und der Extremitäten
- Dopplersonographie der Gefäße
- Konventionelles und digitales Röntgen
- Computertomographie (CT)
- Kernspintomographie (MRT)
- Röntgenologische Darstellung von arteriellen und venösen Gefäßen mit Kontrastmittel
- Druckmessungen in Muskellogen
Operationsverfahren
In der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand- und Fusschirurgie in den KKENW werden an beiden Standorten sämtliche modernen Operationsverfahren zur Behandlung von Unfallverletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates durchgeführt.
Unfallchirurgie
In der Unfallchirurgie werden Knochen und Gewebsverletzungen sowie deren Folgen behandelt. Opfer von Verkehrsunfällen sind sehr häufig schwer verletzt und haben dazu eine komplizierte, mehrere Organe und Knochen betreffende Schädigung erlitten. Hier ist eine schnelle und umfassende Behandlung erforderlich, um zunächst die Funktionen lebenswichtiger Organe wie Herz, Lunge, Leber aufrecht zu erhalten.
In unseren Notfallambulanzen, den Operationssälen und auf den Intensivstationen stehen unseren Teams aus Orthopäden, Unfallchirurgen, Anästhesisten und Radiologen alle modernen Einrichtungen zur Diagnostik und Therapie zur Verfügung, die eine umfassende und schnelle Versorgung der Verletzten gewährleisten.
Statistische Daten zum Unfallgeschehen
- jede Sekunde ein Unfall
- alle 15 Sekunden wird ein Mensch verletzt (jeder 3. bedarf stationärer Behandlung)
- alle 8 Min. kommt ein Kind zu Schaden
- jede 1/2 Stunde stirbt ein Mensch an Unfallfolgen
Häufigkeitsverteilungen von Verletztungen nach Unfällen
- Gliedmaßenverletzungen 80%
- Schädelverletzungen 9%
- Wirbelsäulenverletzungen 6%
- Brustkorbverletzungen 3%
- Bauch und Becken 2%
Ca. 400.000 Unfallverletzte bedürfen pro Jahr einer stationären Behandlung. Sie belegen teilweise über 50% der zur Verfügung stehenden chirurgischen Betten. Jeder 15. Unfallverletzte ist polytraumatisiert. Dazu finden Sie hier folgende Fotodokumentationen:
Arbeits-, Sport- und Freizeitunfälle
Arbeits-, Sport- und Freizeitunfälle nehmen einen breiten Teil unserer Arbeit ein. Arbeitsunfälle können im schlimmsten Fall eine Berufsunfähigkeit zur Folge haben und erhebliche finanzielle Einbußen nach sich ziehen. Eine schnelle und fachgerechte Behandlung ist von großer Wichtigkeit, damit eine schnelle Integration in den Arbeitsprozess wieder erfolgen kann.
Ein anderer Behandlungsschwerpunkt liegt bei der Versorgung kindlicher Frakturen. Häufig ist hierbei eine nicht operative Therapie möglich; sind jedoch operative Maßnahmen zur Behandlung von z.B. Knochenbrüchen notwendig so können minimalinvasive Techniken zur Knochenstabilisation eingesetzt werden (elastische Titandrähte), die eine kindgerechte Frakturversorgung gewährleisten.
Die Therapie von Sportverletzungen nimmt ebenfalls einen breiten Raum in unserer Klinik ein. Ein Vielfalt von arthroskopischen Operationen an Schulter-, Ellenbogen-, Hand-, Knie und Sprunggelenk wird von uns angeboten und führt auch bei komplizierten Fragestellungen häufig zu einer raschen Problemlösung. Die z.B. am Kniegelenk in minimal invasiver Technik durchgeführten Eingriffe (Meniskuschirurgie, Kreuzbandplastiken) gewähren eine rasche Reintegration in den Alltag und eine zeitnahe Wiederaufnahme der sportlichen Aktivitäten.
Operationen der Unfallchirurgie
- Modernste Osteosyntheseverfahren der oberen und unteren Extremitäten (z. B. Drahtstiftungen, Plattenosteosynthesen, winkelstabile Plattensysteme)
- Äußere Spanner (Fixateur externe), alle Verfahren der Marknagelung der langen Röhrenknochen sowie Endoprothetik der Schulter und Hüfte
- Prothesen-Nagel-Kombinationen bei Knochenbrüchen in Umgebung von künstlichen Gelenken
- Arthroskopisch gestützte Verschraubung gelenknaher Frakturen mit kleinen Zugängen
- Versorgung von Falschgelenken (Pseudarthrosen) durch adäquate Osteosynthese mit Ersatzplastik durch körpereigene Knochensubstanz
- Bandnähte und bandplastische Versorgung, gegebenenfalls arthroskopisch (z. B. Kreuzbänder des Kniegelenkes)
- Arthroskopische Labrumrefixation nach Schulterverrenkungen
Operationen der Kinderunfallchirurgie
Arthroskopische Operationen (Gelenkspiegelung)
- Schulter (Labrumrefixation, Kapselrekonstruktion, Knorpelbehandlungen, Akromioplastik)
- Ellenbogen (Entfernung freier Gelenkkörper, Knorpelglättung)
- Kniegelenk (Meniskusglättung und Teilentfernungen, Wiederanheften des Meniskus, Kreuzbandchirurgie, Kapselplastiken bei Kniescheibenverrenkungen, Knorpelrekonstruktion)
- Sprunggelenk (Entfernung freier Gelenkkörper, Knorpelglättung)
Hand- und Fußchirurgie
Handchirurgie
Handverletzungen stellen unabhängig von ihrem Ausmaß eine erhebliche Verletzungsfolge dar, denn wir „begreifen“ mit unseren Händen unsere Umwelt, „handhaben“ viele Verrichtungen und „befingern“ vornehmlich Gegenstände.
Einschränkungen in dieser Hinsicht zeigen überdeutlich, wie wichtig eine intakte Handfunktion ist. Die Anatomie der Hände und die Kenntnis der Funktionsstörungen sind eine Herausforderung an den behandelnden Arzt. Nur wenige spezialisierte Abteilungen sind in der Lage, die komplexen Anforderungen bei Handverletzungen zu bewältigen, da hierzu besondere Kenntnisse und eine kostenintensive Ausstattung notwendig sind. Wir verfügen über einen breiten Erfahrungsschatz bei der Behandlung von komplexen Handverletzungen sowie bei verschleißbedingten Erkrankungen und bei mikrochirurgischen Eingriffen.
Das operative Spektrum der Handchirurgie umfasst die Diagnose und Therapie von Handverletzungen, die Korrektur von Unfallfolgen wie Fehlstellungen, ausbleibende Knochenheilung (Pseudarthrose), Funktionsbeeinträchtigungen durch Narben, Bewegungseinschränkungen der Gelenke, die Arthrose an Hand- und Daumensattelgelenk etc. Durch operative Verfahren behandeln wir auch Morbus Dupuytren, therapieresistente Sehnenscheidenentzündungen (Tendovaginitis stenosans, schnellender Finger, rheumatische Erkrankungen), Nervenengpasssyndrome (Karpaltunnel-, Sulcus ulnaris–Syndrom u.a.) sowie Tumore an der Hand und angeborene Fehlbildungen. Das konservative Spektrum der Handchirurgie umfasst die Physiotherapie, Anleitung zu krankengymnastischer Eigenbeübung, Ergotherapie inklusive Hilfsmittelversorgung, Schienenversorgung (Orthesen), sowie Injektionen und Infiltrationen. Hierbei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der schwierigen und aufwändigen Therapie der posttraumatischen Funktionsstörungen (Morbus Sudeck) der Hand.
Fußchirurgie
Die Füße eines Menschen sind sehr hohen Belastungen ausgesetzt und komplex aufgebaut. Ein Fuß besteht aus 26 Knochen, die über 33 Gelenke miteinander verbunden sind. Mehr als 100 verschiedene Bänder sorgen für zusätzliche Stabilität. Für Bewegungsabläufe und für das Stehen sind eine Vielzahl von Muskeln mit ihren Sehnen zuständig. Neben den Verletzungen des Fußskelettes wird aber auch bei degenerativen Erkrankungen oder Fehlstellungen von Zehen eine Behandlung erforderlich. Insbesondere der Ballenfuß (Hallux valgus) ist eine weit verbreitete und schmerzhafte Erkrankung, die den Patienten zum Arzt führt, da der Schuh drückt. Neben der Ausschöpfung konservativer Therapiemöglichkeiten bieten gerade hier moderne OP-Verfahren einen guten Patientenkomfort, um ein schmerzfreies Gehen zu ermöglichen. Unsere Zielsetzung bei der Versorgung von Fußproblemen ist es, ein schmerzfreies Gehen zu ermöglichen, was durch verschiede operative, aber auch konservative Maßnahmen erreicht werden kann.
Leistungsspektrum der Hand- und Fußchirurgie
Die Handchirurgie erfasst Erkrankungen, Verletzungen, Neubildungen und Fehlbildungen der Hand, die sowohl operativ als auch konservativ behandelt werden können. Gleiches gilt für die Fußchirurgie. Als Schwerpunkte sind die Versorgung von Speichenbrüchen und die damit zusammenhängenden Begleitverletzungen der Handwurzel hervorzuheben. Hierbei kommen modernste winkelstabile Implantate zum Einsatz sowie moderne Verfahren zur Rekonstruktion von Handwurzelverletzungen. Daneben besteht eine Spezialisierung bei endoskopischen Eingriffen (Handgelenks-, Ellenbogengelenks-, Sprunggelenksarthroskopie, endoskopische Karpaltunnelspaltung u. a.) sowie bei operativen Korrektureingriffen an Hand und Fuß.
Operationen der Hand- und Fußchirurgie im einzelnen:
- Endoskopische Verfahren
- Operative Versorgung sämtlicher Frakturen mit winkelstabilen Implantaten
- Korrektureingriffe
- Sehnen
- Gelenke
- Mikrochirurgie
- Pseudarthrosen
- Weichteileingriffe
- Haut
- Rheumachirurgie
- Nervenchirurgie
Endoskopische Verfahren
- Handgelenksarthroskopien

- Ellengelenksarthroskopien
- Sprunggelenksarthroskopien
- Endoskopische Karpaltunnelspaltung

Operative Versorgung sämtlicher Frakturen mit winkelstabilen Implantaten an
Korrektureingriffe
- Hallux valgus (Umstellungsosteotomien)

- Teilarthrodesen der Handwurzel:
- Mediokarpale Arthrodesen
- RSL Fusionen
- STT Fusionen
- u.a.
- In Fehlstellung verheilte
Sehnen
Gelenke
- Versteifungen
- Bandplastiken
- Resektionsarthroplastiken (Rhizarthrose)
- Teilarthrodesen (Handwurzel)
- Arthrolysen
Mikrochirurgie
- Mikrochirurgische Nerven- und Gefäßnähte
- Neurolysen
- Nerventransplantationen
- Replantationen (Wiederanähen von abgetrennten Gliedmaßen)
(siehe auch Pressemitteilung vom 31.10.2007
Pseudarthrosen
- Kahnbeinpseudarthrose
- Fehlstellung und Pseudarthrosen
Weichteileingriffe
Operationen zur Korrektur von Fehlstellungen
- Umstellungsoperationen an allen Knochen bei Gelenkverschleiß und nach fehlverheilten Knochenbrüchen
Orthopädische Behandlung
Zu den häufigsten Erkrankungen des Bewegungsapparates gehören chronische Gelenkbeschwerden. Sie stellen eine erhebliche Behinderung der normalen Bewegungsabläufe dar und führen zu erheblichen Einschränkungen nicht nur im Alltag, sondern auch im sozialen Leben. Von diesen verschleißbedingten Veränderungen können alle großen und kleinen Gelenke sowie die Wirbelsäule betroffen sein. Bei altersbedingten Knochenveränderungen (Osteoporose und Gelenkverschleiß) gilt es, neben einer differenzierten Therapie wie Gelenkprothesen oder Umstellungsoperationen auch eine adäquate Schmerztherapie durchzuführen.
Knochendichteuntersuchungen, Blutanalysen und radiologische Untersuchungen bieten neben der Krankengeschichte wichtige Informationen zur Abschätzung des Beschwerdebildes und zur Erkennung von Risikofaktoren.
Mit einem individuellen Therapieprogramm können gezielt die vorhandenen Beschwerden angegangen werden. Sind die Möglichkeiten der konservativen Therapie ausgeschöpft, so können die betroffenen Gelenke durch Endoprothesen ersetzt werden. Durch eine unmittelbar nach der Operation einsetzende Schmerz- und Physiotherapie wird sichergestellt, dass Sie Ihre gewohnte Belastungsfähigkeit möglichst rasch wieder erlangen.
Die Korrektur von anlagebedingten oder erworbenen Fehlstellungen an Gliedmaßen wird von uns durchgeführt. Hierzu zählen neben den Umstellungsoperationen an den großen Röhrenknochen auch Eingriffe bei Handgelenks-, Fuß- oder Fingerdeformitäten.
Die Wirbelsäule wird in Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule unterteilt. Kopf- und Nackenschmerzen, Bewegungseinschränkungen und „Hexenschuss“, Bandscheibenvorfälle und andere schmerzhafte Erscheinungen sind häufige Symptome, die das alltägliche Leben einschränken. Durch eine differenzierte Schmerzbehandlung in Kombination mit einer speziell auf Rückenprobleme ausgerichteten Physiotherapie (Rückenschule, manuelle Therapie) ist in vielen Fällen eine konservative Therapie erfolgreich.
Nach einem ausführlichen Gespräch und anschließender Diagnostik besprechen wir mit Ihnen die Ursachen Ihrer Erkrankung und die möglichen Behandlungsmethoden. Neben den o. g. physiotherapeutischen Maßnahmen lernen Sie auch Rücken- und Entspannungstechniken kennen, die Ihnen den Umgang mit Ihren Beschwerden erleichtern.
Operationen der Orthopädie und Wiederherstellungschirurgie
- Versorgung von Rotatorenmanschettenrupturen der Schulter
- Acromioplastiken bei Engpass-Syndrom der Schulter
- Gelenkversteifungen kleiner und großer Gelenke
- Entfernung von Knochen- und Weichteiltumoren
- Stabilisierung der Röhrenknochen bei Metastasen
- Plastische Deckung von Defekten der Weichteile
- Operative Entfernung von Verkalkungen in der Umgebung der Gelenke
Endoprothetik (künstliche Gelenke), Hüftgelenk
- Totalendoprothese zementiert und zementfrei
- Navigierte Hüftgelenkspfannenimplantation
- Teilprothese (Duokopfprothese)
- Prothesenwechsel
Endoprothetik, Kniegelenk
- Oberflächenersatz Knie, zementiert oder zementfrei, ggf. navigiert
- Schlittenprothese
- Gekoppelte Scharnierprothese
- Prothesenwechsel
Endoprothetik, Schulter
- Oberflächenersatz Schulter
- Humeruskopfprothese
- Totalendoprothese
- Prothesenwechsel
Endoprothetik, Ellbogen - Radiusköpfchenprothese
- Ellbogengelenksprothese
- Prothesenwechsel
Endoprothetik, Sprunggelenk
- Sprunggelenksprothese
- Prothesenwechsel
Endoprothetik, Prothesenwechsel
- Wechseloperationen für alle künstlichen Gelenke (Revisionsprothesen)
- Benutzung von eigenem Knochen, speziell vorbereitetem Fremdknochen oder künstlichem Knochenersatz bei größeren Knochendefekten
Computergestützte Navigationssysteme in der Orthopädie
Seit Jahren sind die Methoden der „computerassistierten Chirurgie“ in vielen Bereichen der operativen Medizin auf dem Vormarsch. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass diese Methoden das Gesicht der meisten operativen Disziplinen in absehbarer Zeit wesentlich verändern werden. In der Orthopädie liegt der Schwerpunkt bei den Navigationssystemen. Dabei operiert nicht ein Roboter, sondern der Chirurg selbst. Diese Systeme geben dem Arzt während der Operation ständig Informationen und Bilder seiner Instrumente im Operationsgebiet. Er wird somit in die Lage versetzt, zielgenau zu agieren und zu implantieren, sei es mit Osteosynthesematerial, bei Gelenkprothesen, Transplantaten, Kreuzbandersatz oder ähnlichem.
Gerade auch in der Hüft- und Kniegelenksendoprothetik ist eine möglichst lange „Prothesenstandzeit“ u. a. von einer optimalen, achsengerechten Implantation der Prothese abhängig. Die modernen Navigationssysteme ermöglichen die beste Ausrichtung der Prothesen mit einer Genauigkeit, die auch sehr erfahrene Operateure „von Hand“ nicht regelmäßig erreichen. Wir freuen uns somit, unseren Patienten die Kunstgelenkimplantation auf noch höherem Qualitätsniveau als bislang anbieten zu können.
Nachbehandlung
Im Anschluss an die Operation beginnt die auf den Patienten abgestimmte Nachbehandlung. Dazu gehören unter anderem eine intensive Schmerztherapie und eine physiotherapeutische Behandlung.
Physiotherapie
Nach einem Unfall oder bei Verschleißbeschwerden werden Bewegungseinschränkungen, Schmerzzustände und Muskelschwächen durch eine gezielte krankengymnastische Therapie behandelt und rehabilitiert. In unseren physiotherapeutischen Abteilungen bieten wir Ihnen ambulant und stationär an:
- Akupressur zur Schmerzbehandlung
- Atemtherapie zur Verbesserung der Atemfunktion
- Elektrotherapie zur Schmerzlinderung, zur Verbesserung der Durchblutung sowie zum Spannungsauf- und Spannungsabbau der Muskulatur, zur Muskel- und Nervenstimulation bei Muskelschwäche und Nervenläsionen
- Stangerbad (ist in der Wirkung der Elektrotherapie vergleichbar)
- Hydrotherapie zur Schmerzlinderung und Muskelentspannung
- Inhalationstherapie
- Krankengymnastik im Bewegungsbad als Einzel- und Gruppentherapie
- Krankengymnastik im Schlingentisch / Extensionstherapie zur Entlastung von Gelenken der Wirbelsäule oder anderen großen Gelenken
- Kryotherapie (Eistherapie)
- Laufbandtraining / Fahrradergometer
- Manuelle Lymphdrainage, eine „entstauende“ Behandlung bei Ödemen (Wassereinlagerungen im Gewebe)
- Massage
- Rückenschule, eine vorbeugende Gruppenbehandlung für Personen mit leichteren Rückenbeschwerden. Kombiniert mit einem Übungsprogramm zur Kräftigung des Rückens, lernen Sie, wie Sie sich im Alltag oder im Beruf rückenschonend bewegen können.
Rehabilitation
Viele Verletzungen erfordern eine stationäre oder ambulante Rehabilitation. Dies stellt sich in der Regel schon früh im Verlaufe des stationären Aufenthaltes heraus und wird von uns organisiert.
Ambulante Nachbehandlung
Bei Wahlleistungspatienten und nach Arbeitsunfällen kann die ambulante Weiterbehandlung bei uns durchgeführt werden. Dies sollten Sie mit dem Stationsarzt absprechen.
Gutachten
Oft werden wir durch private Versicherungen, Berufsgenossenschaften, Rechtsanwälte, Gerichte oder andere Institutionen beauftragt, Gutachten zu erstellen. Unfälle und Erkrankungen haben oft tiefgreifende Konsequenzen für die berufliche und finanzielle Zukunft der Betroffenen. Die spezielle Ausbildung unserer Ärzte ist Grundlage für eine verläßliche und objektive Beurteilung von Folgezuständen.
Sprechstunden
Sprechstunden im Philippusstift
BG-Sprechstunde |
| Montag - | 09.30 - 12.00 Uhr |
Montag* | 15.00 - 16.30 Uhr | ||
Donnerstag* | 17.00 - 18.00 Uhr | ||
Orthopädische-Sprechstunde |
| Dienstag* | 14.00 - 15.30 Uhr |
|
| Mittwoch* | 13.00 - 14.30 Uhr |
Freitag* | 10.30 - 11.30 Uhr | ||
Hand- und Fußchirurgische |
| Montag* | 13.00 - 15.00 Uhr |
|
| Mittwoch* | 13.00 - 15.00 Uhr |
Donnerstag* | 15.00 - 17.00 Uhr | ||
| |||
Zentrale Notaufnahme | durchgehend 24 Stunden | ||
Notfallbehandlung jederzeit! | |||
*nach Vereinbarung | |||
Sprechstunden im St. Vincenz Krankenhaus
BG-Sprechstunde |
| Montag - | 09.00 - 12.00 Uhr |
Orthopädische-Sprechstunde |
| Montag | 13.00 - 15.00 Uhr |
|
| Freitag | 13.00 - 15.00 Uhr |
Hand- und Fußchirurgische |
| Dienstag | 13.00 - 15.00 Uhr |
|
| Donnerstag | 13.00 - 15.00 Uhr |
| |||
Zentrale Notaufnahme | durchgehend 24 Stunden | ||
Notfallbehandlung jederzeit! | |||





