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Behandlung
Auf dieser Seite informieren wir Sie über über das Behandlungsspektrum unserer Abteilung:
- Diagnostische Radiologie
- Interventionelle Radiologie
- Angiographie (Gefäßdarstellungen)
- Diagnostik bei Schlaganfall
- Infomaterial
Diagnostische Radiologie
Die Fragestellungen und Anforderungen der klinischen Abteilungen unseres Hauses (Onkologie, Gastroenterologie, Kardiologie, Pneumologie, Neurologie und Psychiatrie) werden rund um die Uhr von vier Fachärzten, einer Assistenzärztin sowie elf medizinisch-technischen Assistenten bearbeitet. Unser Bereitschaftsdienst besitzt Facharztstandard. Unser Ziel ist, die für den Patienten schonendsten und richtungweisenden Methoden gezielt anzuwenden. Dafür stehen folgende Verfahren zur Verfügung:
- konventionelle Röntgenaufnahmen
- Mammographie
- Magnetresonanztomographie (Kernspintomographie)
- Multislice-Computertomographie einschließlich 3D - Nachbearbeitungstechniken und Simulation
- Digitale Subtraktionsangiographie
- Sonographie
Interventionelle Radiologie
Im Gegensatz zu den Abteilungen, die chirurgische Eingriffe vornehmen, werden in der Interventionellen Radiologie Instrumente wie Nadeln und Katheter mit 1 bis 2 mm Durchmesser bildgesteuert in das entsprechende Organ oder Gefäß eingebracht. Dann wird dort der Eingriff vorgenommen.
Als bildgebende Verfahren dienen hierbei:
Nichtinvasive Angiographie(Gefäßdarstellungen)
Früher waren Gefäßdarstellungen im arteriellen Bereich nur durch Punktion eines arteriellen Gefäßes und eine anschließende Katheteruntersuchung möglich. Die heutige moderne nichtinvasive Gefäßdarstellung kann sowohl mit dem Multislice-CT als auch mit der Magnetresonanztomographie (Kernspintomographie) durchgeführt werden.
Magnetresonanztomographie (MRT)
Bei der Gefäßdarstellung mit dem MRT wird keine Röntgenstrahlung verwandt. Ein Kontrastmittel ist nicht erforderlich. Die Untersuchung dauert je nach Gefäßareal zwischen zwei und fünf Minuten, wobei der Patient lediglich ruhig liegen muss. In der anschließenden 3D-Auswertung kann der Arzt die Gefäßdarstellung dreidimensional betrachten und Gefäßverschlüsse und Stenosen sicher erkennen. Lediglich Patienten mit Herzschrittmachern und Metallimplantaten können mit dieser Methode nicht untersucht werden.
Multislice-CT-Angiographie
Es handelt sich hierbei um eine hochauflösende Computertomographie unter Verwendung eines Kontrastmittels. Die Untersuchung dauert zwischen 20 und 60 Sekunden. Dabei wird ein dreidimensionaler Datensatz gewonnen, der anschließend an modernen Computern ausgewertet wird. Der Vorteil für den Patienten liegt in der schnellen Untersuchungszeit, der sehr sicheren Untersuchungsmethode, der hochauflösenden Gefäßdarstellung und der lediglich venösen Kontrastmittelgabe für die Untersuchung. Mit dieser Untersuchungsmethode lassen sich sogar die Herzkranzgefäße und Bypässe am Herzen darstellen.
Diagnostik bei Schlaganfall
Mit der Magnetresonanztomographie (MRT) wird heute eine Abklärung des Schlaganfalls in zehn Minuten gewährleistet. Dabei werden die Hirngefäße und das Hirnparenchym untersucht, eine Blutung ausgeschlossen, das Infarktareal oder die Region, die unzureichend durchblutet ist, dargestellt. Damit diese moderne Diagnostik Tag und Nacht, auch an Sonn- und Feiertagen, zur Verfügung steht, wird ein Bereitschaftsdienst auf Facharztstandard vorgehalten. Nach der radiologischen Untersuchung erfolgt eine Rücksprache mit der neurologischen Klinik des Hauses, die die bestmögliche Therapie auswählt.
Infomaterial




